Schön, wo ich bin

Hafen am Abend

Gestern unterhielt ich mit einer Freundin über den Urlaub. Ich beschrieb ihr, wie schön ich es dort fand. Wir beleuchteten den Unterschied zum Alltag, wie man eben so über Urlaub und außergewöhnlich schöne Orte redet, die nicht der ständige Aufenthalt sind.

Wir saßen an einem kleinen Fluß und mir schoss es wie aus der Pistole in den Kopf, eigentlich doch egal, wo ich bin und sagte: „da wo ich bin, ist es schön“

Sie war erstaunt und froh zugleich, auch wenn sie sagte, so ganz authentisch klang das noch nicht, aber schon ganz gut.

Wie gehts euch, könnt ihr auch sagen, dort, wo ihr seid, ist es schön, oder ist diese Feststellung von Urlaub oder Außerordentlichem abhängig?

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4 Antworten zu “Schön, wo ich bin

  1. Ich denke nicht, dass es überall schön ist, wo man ist. Man muss sich wohlfühlen an dem Ort oder in der Situation. Und es gibt Plätze, Umgebungen oder Menschen, wo oder mit denen man sich immer wohlfühlt. Ich glaube, was du beginnst zu fühlen ist Selbstwert. Und dafür ist es egal, wo du bist.

  2. Wohlfühlen ist das bessere Wort, stimmt.

  3. Stimmt. Schönheit und Wohlfühlen sind verschiedene Dinge. Im Zusammenhang mit Urlaub denke ich an Folgendes: Ich habe mich manches Mal gefragt, warum ich Spanien so viel lieber mag als Italien. Die Landschaft in Italien ist unverschämt schön. Dagegen ist Spanien oft karg und verbaut. Das Essen in Italien ist ein Fest. In Spanien kann es lecker sein, muss aber nicht immer. Vielleicht ist es gerade das Gebrochene in Spanien, das Unperfekte, die Abwechslung, die dieses Land für mich so liebenswert machen.
    Und ja, wenn man sich mit sich selbst wohlfühlt, ist es schön, weil man sich wohlfühlt. Egal wo.

  4. „Als ich mich selbst zu lieben begann,
    habe ich verstanden,
    dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
    zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
    und dass alles, was geschieht, richtig ist –
    von da an konnte ich ruhig sein.
    Heute weiß ich: Das nennt man ‚VERTRAUEN’…. “ (angeblich von C. Chaplin)

    Das kam mir jetzt gerade so in den Sinn, als ich den Blog und die Kommentare las.

    Aber ich denke, dass ein gelegentlicher Tapetenwechsel beflügelnd und inspierend – und oft auch notwendig – ist, solange man sich im Urlaub auch „wohlfühlt“. Das ist ja nicht unbedingt immer der Fall.

    Liebe Grüße
    Andrea aus der Suppenküche

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