Mail an die Eltern

Lernen

Als Elternvertreter nutzte ich die Möglichkeit eines eMail-Verteilers einen Brief an die Eltern der Klasse zu schicken, um mein Unbehagen, meine Sorge und meine Fragen zu veröffentlichen.

Ein wenig Mut gehörte dazu, mich zu „outen“, aber möglicherweise sind einige andere Eltern ja froh, sobald ein anderer den Mund aufmacht und aufschreibt, was sie selbst vielleicht im Stillen denken.

Lange nachdenken musste ich nicht, die Worte flossen mir in die „Feder“ und schwups, war die Mail raus. Nun warte ich auf Resultate und Antworten. Zwei Mails erhielt ich, die mir im Grunde meine Meinung bestätigten und diese gewisse Ratlosigkeiten mit den schulischen Anforderungen teilen. Patentrezepte gibt es keine, darüber reden kann aber helfen.

Ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein, weil nun Konstruktives entstehen kann und wenn es auch nur ein Elternabend wird, zu dem ich die Fachlehrer einlade.

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Eine Antwort zu “Mail an die Eltern

  1. Ganz sicher bist Du mit Deiner Meinung nicht alleine. Aus meiner 30jährigen Schul-Erfahrung als Mutter weiß ich, dass Eltern sich oft nicht trauen sich offen über ihre Bedenken, Kritik usw. zu äußern. Man ist oft geneigt zu glauben, das ist nur mit dem eignen Kind so schwierig. In dem Moment wo einer mal anfängt und redet,oder schreibt, ist es erstaunlich, was von den anderen zu den Themen kommt.
    Für die Kinder finde ich es wichtig, dass sie wissen, ihre Eltern kümmern sich, das macht auch Kinder stark auf dem oft steinigen Weg durch die Schule.

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