Bittere Erkenntnis oder kluge Weitsicht?

2006-02 Oder

Image via Wikipedia

Leider muss ich erkennen, wie angepasst ich bin, weil ich es nicht schaffe, meine Freiheit als mein oberstes Gut zu begreifen und die Dinge entsprechend zu verändern, die mir scheinbar und offenkundig verheissungsvolle Weisen versprechen. Ich lebe zu viele Kompromisse, die ich mir als Bequemlichkeit vorwerfe.

Oder ist es anders? Ist es Weisheit, die die ungehörte Stimme aus dem Innern mir sagt, ändere nichts, weil so die Freiheit größer ist, als anders?

Oder ist Freiheit auch aus einem Kompromiss oder mehreren Kompromissen erreichbar? Muss es immer in der Entscheidung zwischen Schwarz und Weißgehen, zumal damit die Autorisierung gewisser Gedanken durch ein Außen eingeholt werden soll?

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Eine Antwort zu “Bittere Erkenntnis oder kluge Weitsicht?

  1. Ich denke, es kommt darauf an, in welchem Punkt Du Freiheit erlangen willst. Und darauf, ob Du leidest, wenn Du sie nicht erreichst. Nicht leiden im Sinne, Dir deshalb Bequemlichkeit vorzuwerfen, sondern richtig körperlich und/oder seelisch leiden, eben wegen mangelnder Freiheit … Nicht alles, was man sich im Bild der Freiheit erträumt, tritt ja dann ein. Aber manchmal gibt es nur einen knallharten Weg in die eigene Freiheit, eben dann, wenn man anders nicht mehr leben kann.

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