Einbruch

Nach wunderbaren Tagen der Zufriedenheit und der Ausgeglichenheit überkam mich heute Morgen eine Welle der Angst und der Zweifel. Alte Geschichten überrollten mich, ausgelöst durch im Grunde unwichtige äußere Ereignisse, die scheinbar etwas in mir aufrührten und mich klein fühlen lassen, schuldig, unwert, die ganze Nummer.

Die Vergangenheit ist förmlich spürbar und sichtbar, vergleichbar mit dem Aufgraben eines alten Fundamentes, das Haus ist weg, die Ausmaße und Aufteilungen sind sichtbar. Ohne die Fundamente auszubuddeln, stören sie beim Bau eines neuen Gebäude, aber sie lassen sich nicht so einfach beseitigen. Andernfalls bleibt vom Alten nichts mehr übrig. So falsch war es nicht, so insgesamt, Details und gewisse Ausbuchtungen müssen sicherlich verändert werden.

Ich versuche, die Gefühle anzunehmen, auch wenn sie noch so unangenehm sind. Sie wollen gefühlt werden. Zulassen und beobachten, wie die Gefühle anbranden und wieder gehen, mal heftig, mal sanft.

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