Die Raben auf der Schulter

Irgendwann las ich, beim selber Niedermachen, bei destruktiven Gedanken soll der „schwarze Rabe“ verscheucht werden und dabei „Stopp“ gerufen werden.

Um die Selbstachtung hingegen zu trainieren, soll mantramäßig aufgesagt werden „Ich respektiere mich. Ich mag mich und nehme mich an, mit all meinen Facetten“. Dabei ist sich ein „weißer Rabe“ auf der Schulter vorzustellen.

Wenn das mal immer so leicht wäre. Tiere auf der Schulter irritieren mich, egal, ob weiße oder schwarze Raben. Ob ’ne Maus besser wäre? Oder ein Hamster? Die Maus flitzt mir nur durch Hemd und Jacke und irritiert mich noch mehr. Manche Ratgeber erleichtern das Leben nicht unbedingt.

Advertisements

3 Antworten zu “Die Raben auf der Schulter

  1. Lass‘ die Raben fliegen. Lieb‘ haben kann man sich auch ohne Getier.
    Mail bekommen?

  2. Solche Affirmationen und Bilder helfen nur bedingt, finde ich. Natürlich ist das Erkennen schon ein guter Schritt voran, aber die schwarzen Raben, die einem seit zig-Jahren auf der Schulter sitzen, werden nicht so einfach weiß.
    Selbst wenn sich einer wandelt, sitzt er einem oft wieder unvermittelt in seinem schwarzen Federkleid auf der Schulter. Das geht mir mit vielen Dingen so. Aber vermutlich ist das ganz normal.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s