Der Fluch der Sicherheit

Irgendwo zwischen Bauch und Brust fühle ich es. Diesen Druck, dieses intensive Brennen, ein Feuer, ein Schmerz, ein Ziehen.

Ungelebt, eingeschlossen, versteckt, verängstigt, undefiniert.

Wie sieht es aus, wie gestaltet „es“ sich? Vielfältig, wütend, farbig, lebendig, angstvoll, mutig, schäumend, lebensfreudig, verschämt, verschreckt, überbordend, übermütig.

Neu kommt es mir nicht vor, versteckt habe ich es immer, „ihm“ keinen Raum gegeben, höchstens im Dunkeln gehalten, aus Angst verlacht und belächelt zu werden.

Wirklich ernst genommen? Dieses „es“? Nein. Lieber vergraben, versteckt, im Dunkeln gehalten.

In meinem Tun orientierte und orientiere ich mich an anderen. Deshalb auch meine Abhängigkeiten und die Angst die Abhängkeiten zu verlieren, weil dann mein Orientierungsrahmen verloren geht. Auf das Brennen nahm ich seltener Rücksicht, als auf den sicheren Rahmen.

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