Auseinandersetzung lernen

Dinge beim Namen nennen, ohne Umschweife, ohne sie zu verwässern, aus der eigenen Wahrnehmung, aus dem Bauch heraus, ohne zu Taktieren, ohne zu Manipulieren. Um für mich einzustehen.

Die Lernchancen in der Gruppe. Die Gruppe wirkt.

„Wie setze ich mich mit jemandem auseinander?“ „So, wie es hier gerade abgeht.“ Auch mal sagen, „du hast mich mit deinen Worten verletzt.“ Du bist ein netter Mensch, aber warum bist du so oft eine so fiese Zicke?“ Sagen und stehen lassen, nicht verwässern, aushalten. Die entstehenden Gefühle wirken lassen. Wirken lassen im Bauch.

Aus dieser Auseinandersetzung entsteht mehr Nähe, als aus all diesen langen Jahren des Nebeneinanders.

Meine Sorge, korrumpiert mich die zwangsläufig entstehende Nähe und nimmt mir die Möglichkeit für die Klarheit? Aus der vermeintlichen Verpflichtung der Nähe? Er/sie ist nett zu mir, also darf ich nicht meine Meinung sagen, weil sie „gegen“ den anderen gerichtet ist?

Die Lernchance der Gruppe.

Advertisements

2 Antworten zu “Auseinandersetzung lernen

  1. Ich verstehe dich, geht mir sich manchmal so, wenn ich mich mal wieder verliere.

  2. Zwischen „Du hast mich mit deinen Worten verletzt“ und „Du bist eine fiese Zicke“ besteht schon ein gewaltiger Unterschied. Ihr geht in der Gruppe schon auch von Ich-Botschaften aus, oder?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s