Lesen im Buch, auf dem Kindle oder dem iPad oder dem iPhone?

Bisher las  ich Bücher. So althergebracht in Papierform, gedruckt und gebunden oder geklebt.

Neuerdings denke ich über die elektronische Variante nach, die auf einem extra dafür vorgesehenen Lesegerät eingespielt wird. Entweder auf einem Kindle oder dem iPad oder möglicherweise sogar auf dem iPhone.

Ein iPhone besitze ich, als 4S mit hervorragender Auflösung. Das eine oder andere eBook lud ich mir drauf und versuchte zu lesen. Den Durchbruch erreichte diese Leseform noch nicht, weil der äußere Rand derart schmal ist, dass ich die Schrift zu beschränkt finde. Gewisse Texte funktionieren ganz gut auf dem iPhone, entweder Gedichte oder Kochrezepte. Nun lese ich selten Gedichte oder Kochrezepte. Was sollte ich damit anfangen?

Ich stieß auf die Möglichkeit, Bücher aus Bücherei downzuloaden, quer reinzulesen, dann zu entscheiden, ob sich die Druckausgabe lohnt. Hierfür habe ich Verwendung, allerdingsg an einen 500 Seiten Schmöker werde ich mich sicherlich in der Form nicht herantrauen.

Vorstellbar wäre in der Tat ein iPad. Das Format ist größer, entspricht der Buchgröße, zumindest im Durchschnitt, das Papier ist virtuell blätterbar, aber dennoch, irgendwas hält mich ab auch hier einen 500 Seiten Schmöker anzufangen. Als Nachschlagemaschine wäre das iPad vorstellbar, aber nicht als Genusslesemaschine.

Für das iPad spricht gegenüber dem Kindle der Mehrzweckverwendbarkeit, Kindle nur für gewisse Bücher ohne Kopierschutz, das iPad ist da vielseitiger.

Weiter einschränkend ist zudem das Angebot der eBooks. Nicht alles, was es gedruckt zu kaufen gibt, lässt sich downloaden. Und was mache ich, wenn ich ein Buch verleihen oder leihen will? Geht wohl auch nicht.

Also warte ich ab und lese weiterhin Bücher. Drinsteht zumindest das Gleiche.

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5 Antworten zu “Lesen im Buch, auf dem Kindle oder dem iPad oder dem iPhone?

  1. Ich habe mir im letzten Jahr ein(en?) Kindle gekauft, das sich aber bei mir auch noch nicht bewährt hat. In erster Linie liegt das sicherlich daran, dass ich kaum lese zur Zeit, weil mir einfach die Konzentrationsfähigkeit dafür fehlt. Aber soweit ich weiß, kann man beim Kindle die elektronischen Bücher auch legal verleihen. Die Modalitäten dafür kenne ich allerdings nicht. Vielleicht macht es für Dich Sinn, das noch einmal zu recherchieren?

  2. Seit Frühjahr habe ich einen Kindle. Bin überaus zufrieden damit, es liest sich gut, liegt gut in der Hand und die Klassiker, von denen ich ab und an welche lese, gibt es für umsonst bei Amazon.
    Verleihen und leihen soll auch gehen, habe ich aber noch nicht ausprobiert.
    Jurek

  3. Kindle liest sich besser als Buch. Gerade ein dicker Schmöker 😉
    Leihen geht noch nicht … aber dafür wollen die bald eine Lösung anbieten …

  4. Ganz klar: Kindle!
    Das IPad kann da nicht mithalten.
    eInk war DER Durchbruch und es ist sooo augenfreundlich. Ich liebe es und habe es immer dabei. Das Kindle und inzwischen ca. 250 auf ihm.
    Die Bücher sind als eBook günstiger als die Print-Variante und der Anschaffungspreis rechnet sich sehr schnell.
    G.e.n.i.a.l.
    Derzeit habe ich gerade ein eBook mit etwas über 600 Seiten in der Mache. Heute früh runtergeladen, angefangen und zu Hälfte durchgelesen… Morgen noch und dann ist das Buch „verfrühstückt“. Das schaffe ich im Print nicht, da brennen mir die Augen immer zeitig.
    Verleihen soll auch gehen. Für 14 Tage. Habe ich aber noch nicht gemacht… von daher weiß ich nicht wie.
    Ich habe mich immer gegen eBooks gesperrt und dann lag Weihnachten das Kindle unter dem Baum und was soll ich sagen? Ich freue mich jeden Tag drüber und lese noch mehr, als früher schon.

  5. Wie ich gelesen habe, kann man ein Kindle-Buch „teilen“ – und zwar, indem man die Geräte (bzw. Apps) der Mitlesenden im selben Amazon/Kindle-Account anmeldet. Ein Kindle-Buch darf auf bis zu 6 Geräten laufen – und man kann kommentieren, liest also auch die Kommentare der anderen.

    Ich bin da drauf gekommen, weil ich es schön fände, ein Buch mit meinem Partner zusammen zu lesen…. nun denke ich also drüber nach, mir bald einen Kindle zuzulegen.

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