„Mann sein auf halber Strecke“

Am Montag strahlte arte die Sendung „Mann sein auf halber Strecke“ aus. In dieser Dokumentation geht es um sechs Männer zwischen 40 und 55 Jahren. Ihnen gemein ist die Suche nach sich, nach einem neuen Leben und ihren Krisen. Genauer gesagt, der Midlife Crisis.

Sie berichten über ihre Gefühle und wie es dazu kam, dass sie ihr altes Leben nicht mehr leben konnten. Die Worte und Gefühle berührten mich sehr. All das, was ich da hörte, kenne ich, hätte es nicht besser ausdrücken können.

Gerade Gérard, 55 Jahre alt, beschreibt sich und seine Entwicklung, ohne auf Einzelheiten einzugehen. Seine Identitätskrise und die Gefühle mit den Rahmenbedingungen ist Bestandteil seiner Erzählung. Sehr angesprochen hat mich die Aussage, im Laufe der Zeit habe sich ein Druck aufgebaut, ein Weltschmerz, den andere nicht nachvollziehen konnten und der eine Fremdheit gegenüber sich selbst erzeugt. Je größer der Druck wird, umso stärker steuere ich dagegen. Bis plötzlich alles aus mir herausbricht.

Die Sendung kann noch ein paar Tage in der Mediathek angesehen werden. Wo? Bei arte. Dort gibt es einen Bereich „arte+7“, der ausgestrahlte Sendungen eine gewisse Zeit vorhält. Ich glaube, es sind sieben Tage. Es lohnt sich. Wer sich ein wenig damit auskennt, kann die Streams als Folge auf den PC herunterladen.

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4 Antworten zu “„Mann sein auf halber Strecke“

  1. Danke für den Tipp, das werde ich mir ansehen. Ich bin gespannt, ob die Männer irgendwann in ihrem Leben an dem Punkt waren, an dem sie begonnen haben, sich selbst untreu zu werden. Das ist für mich die (zugegebenermaßen recht ahnungslose) Erklärung, was die Ursache für den aufgebauten Druck und Schmerz ist. Sozusagen das Leid, dass man sich selbst betrogen hat. Mal sehen, ob ich nach der Sendung anders darüber denke.

  2. Vielen Dank für diesen Hinweis!
    Frohe Ostertage. Peter

  3. Nanu? Wo ist denn mein Kommentar hin? Bitte um sachdienliche Hinweise! (Hatte mich für die Empfehlung bedankt)

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