Gelassenheit

Ich bin gefragt worden, wie ich denn mein Leben ändern will, in welche Richtung die Veränderung gehen soll.

Der Frage sinne ich nicht erst seit gestern nach. Veränderungsansätze gab es viele. Vor einigen Jahren bin ich damit angefangen, festzustellen, dass mir etwas fehlt. Danach ging ich dazu über, die Verantwortung bei anderen zu suchen. Davon kam ich ab. Ich bin bei mir angelangt. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, was ich bereit wäre zu tun, wenn ich im Privaten und im Beruflichen feststelle, ich komme nicht weiter. Würde ich gehen? Vor einigen Jahren bin ich beruflich mehrfach gewechselt, im Privaten hingegen nie. Mittlerweise entwickelt sich dieser Punkt zu einer fixen Idee, habe ich den Eindruck, mir zu beweisen, ich kann es. Da ich es nicht getan habe, geißele ich mich, ich würde es nicht können. Der Druck wird nur unsäglich größer, eine Hilfe ist es nicht.

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Was ich aber genau will, ist mir zu erlauben, mich wohl zu fühlen, nicht die Erlaubnis dafür einzuholen. Sehr lange machte ich mein Wohlgefühl von anderen abhängig. Das muss aufhören, da liegt der größte Veränderungswille. Im Grunde genommen bin ich mein eigener Störenfried, das Hindernis zu mehr Zufriedenheit und Gelassenheit. Häufig höre ich die innere Stimme, ich könne mich jetzt nicht ausruhen, müsse noch dies oder jenes Tun. Obwohl mir nach Ausruhen ist, tue ich, mache aber nicht richtig, komme nicht mal ins richtige Tun. Davon wünsche ich mir, endlich Abstand nehmen zu können. Einfach mal alle Fünfe gerade sein lassen, nicht denken, ohne dies und jenes kann ich nicht glücklich und zufrieden sein. Ja, das will ich ändern. Und, vor allem, wenn ich meine, etwas in Gang setzen zu wollen, dies umzusetzen.

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7 Antworten zu “Gelassenheit

  1. ich wünsche Dir, daß Du es schaffst. LG

  2. man muss ändern, wenn man nicht mehr selbstbestimmt leben kann, ich habe gestern geändert. ich habe einen menschen aus meinem Leben verbannt, der mir nicht gutgetan hat. jetzt ist mir besser

  3. Und wie geht es dir heute?
    Liebe Grüsse sk

    • viel besser, Sweetkoffie, danke für dein Interesse. Wenn ich mich ausruhe, habe ich nicht mehr so ein schlechtes Gewissen, obwohl viel zu tun wäre. Dummerweise holen mich die Dinge irgendwann wieder ein. Das ist dann wohl so, nur so böse mit mir selbst will ich nicht mehr sein. Und es auch nicht von anderen zulassen.

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