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Folgen des leeren Nests

Sweetkoffie benutzte so schön den Begriff „empty nest“. Ein leeres Nest macht ja etwas mit einem. Die „Kinderaufzucht“ ist beendet, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Was sich so leichtfertig dahin schreiben lässt, hat weitreichende Folgen.

Wie geht es weiter? Welche Ziele habe ich, welche Ziele haben meine Frau und ich als Partner? Haben wir überhaupt Ziele? Zumindest gemeinsame Ziele? Was geschieht mit dem gemeinsamen Nest, soll es dabei bleiben, orientiert man sich um?

Ich weiß es alles nicht, all die Fragen sind immens, die Tragweite kann ich noch nicht absehen. Plötzlich war es jedenfalls so weit, absehbar zwar im vorhinein, aber erst jetzt fühlbar.

Als die Kinder klein waren, wünschte ich mir oft ein leereres Nest, nun bedrückt es mich, setzt mich unter Druck.

Neues iPhone 6S

Seit Jahren nutze ich ein iPhone auch dazu, über eine entsprechende App in diesem Blog Beiträge zu schreiben. Bislang gelang mir das Schreiben nur rudimentär, weil das Display des jetzigen iPhones doch recht klein ist.

Irgendwann im Herbst soll die nächste iPhone Generation herauskommen, eben das iPhone 6S oder das iPhone 7. Dazu überlege ich ganz stark auf einen Wechsel, weil dieses neue Gerät ein größeres Display hat und somit für mich den Vorteil bietet, besser schreiben zu können.

Ob ich dann auch besser Blog-Beiträge schreiben kann? Oder ob Schreiben eben doch nur in der Ruhe eines stationären Computers möglich ist? Wie sind eure Erfahrungen mit dem Schreiben am Smartphone? Macht die Displaygröße Unterschiede aus? Seid ihr unmittelbarer, kreativer, schneller und wegen der direkteren Verbindung zum Internet auch in der Lage, Beiträge aus „der Hüfte“ zu schießen?

Eine tolle Überleitung von Display-Größe eines Smartphones zur Kreativität, oder?

Wochenende 

in Anbetracht des guten Wetters habe ich das Büro verlassen. Wochenende. Endlich. Bin auch sehr müde und geschafft. Die Woche war anstrengend. Allein zwei neue Mitarbeiterinnen habe ich eingearbeitet. Zudem kommen sie unentwegt und stellen Fragen. Das ist sehr gut. So werden sie schneller selbstständig. Aber eben auch anstrengend. 

Nun bin ich am Bahnhof und der Zug hat eine halbe Stunde Verspätung. Gut. Aus der Not eine Tugend gemacht und mich draußen im Schatten ins Bustro gesetzt. Der Riesling schmeckt auch zu dieser Zeit. 

Nicht fühlen


Manchmal erlebe ich Situationen, die wunderschön sind, die von außen betrachtet  beneidenswert schön sind, die geeignet sind, sie sich in einem Film vorzustellen, den man sich als Zuschauer schmachtend ansieht.

Ich als Beteiligter jedoch finde mich fast aimagesutistisch wieder, ich scheine in dem Moment nicht zu fühlen, oder zumindest in dem Moment nicht das Schöne und Leichte und Beneidenswerte, das Lebenswerte oder das Liebenswerte im Herzen zu merken. Zumindest scheine ich in dem Moment mit der Situation so viel zu tun zu haben, dass ich vor Anstrengung des Erlebens wie gefühlstaub bin.

Beim Spazieren gehen am Wasser wars auch so. Erst hinterher, einen, zwei Tage später setzt das Nachfühlen ein, der Rückblick, das Einsetzen der Erinnerung und auch das Hinzukommen von bestimmten Empfindungen.

Ich denke, dieses müsste doch zeitlich, „instandly“ geschehen, vor Glück berauscht, oder vor Ärger zerfurcht, in diesem Fall aber vor Wohlbehagen zufrieden. Warum dauert das Eintreffen der Gefühle so lange? Im Geschehensmoment arbeitet der Kopf so stark, anderes hat wenig Platz. Ich rätsele, bin froh, dafür Worte gefunden zu haben.

Ein Neubginn

Die Tage vor Weihnachten, Weihnachten und die Tage nach Weihnachten gehören traditionell für mich zu den stressigen Tagen, weil die Feiertage schon für sich gesehen anstrengend sind.

Hinzu kam zu diesem Weihnachten die Silberhochzeit und die Tatsache, dass unsere im vergangenen Jahr einer besonderen Prüfung unterlegen hat. Ich war im Laufe des Jahres nicht immer überzeugt davon, das Jahresende noch als Paar mit Frau Notos zu beenden.

Wir haben es aber gemeinsam beendet und wir haben es sehr ruhig und harmonisch beendet. Unser gemeinsames Wochenende verbrachten wir im Hotel, wir schauten uns die Stadt an, gingen Essen und hatten Spaß. Mir fehlte allerdings die Auseinandersetzung über das Gewesene, die Schmerzen, die Sorgen, die Zweifel und die Gründe für all das blieben unausgesprochen, auch wenn wir es wussten. Leider gelang es mir nicht, darüber mit Frau Notos ins Gespräch zu kommen. Es war sicherlich bequem, sorgte aber für eine unwirkliche Situation, weil mal wieder alles wie ausgeblendet schien. Damit entzog das Schweigen dem Gewesenen eine Daseinsberechtigung.

Frau Notos ist, wie sie ist, ich werde sie nicht ändern. Aus ihr wird kein Plappermaul, die ihr Herz nach außen kehrt und freimütig über ihre Gefühle redet. Diese Absicht und die Hoffnung auf Änderung lasse ich los. Mir tut das gut, unserer Beziehung auch. Dennoch vermisse ich die Auseinandersetzung in einer Beziehung, das mit sich beschäftigen, das Streiten, das Versöhnen, in Worten, anfassbar, nachvollziehbar. Dies festzustellen, ist gut. Ich muss daraus keine Schlüsse ziehen.

Die Weihnachtstage verliefen sehr still. Ich war zufrieden, konnte ruhig und ohne innere Unrufe auf dem Sofa verbringen. Für mich eine sehr ungewohnte, aber erholsame Situation, die keine Bedrohung darstellte. Kein Fluchtreflex ließ mich umherirren.

Das Jahr begann und ist nun einige Tage alt. Was wird es mir bringen, was erwarte ich, was sind meine Ziele? Große unerreichbare Ziele habe ich mir nicht gesteckt. Ein Wort geistert jedoch seit einigen Tagen in meinem Kopf herum. „Achtsamkeit“. Mich und meine Gefühle wahrnehmen und wichtige und schöne Momente des Lebens nicht versäumen, sie sehen, die Chancen, sie nicht versäumen, sie nicht ob ihrer vermeintlichen Kleinheit verschmähen.

Nun erreichte mich gerade gestern ein Angebot auf einen neuen Job. Plötzlich und unerwartet bekam ich einen Anruf, ob ich Interesse hätte. Ist das das Tor zu einer Veränderung? Ich werde sehen und mich in der kommenden Woche verabreden, um Näheres zu erfahren.

MacDonalds

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Dieser MacBifana beim portugiesischen MacDonalds schmeckt mal richtig. Festes Fleisch mit Senf und vorallem festes, nicht pappiges Brot dabei. Das ist gut.

Außerdem finde ich das praktische EasyOrder total klasse, kein Anstehen, keine Verständigungsprobleme, die ich auch in Deutschland bei McD habe.

Pommes und Burger sind gute Helfer bei Hangover.

Urlaub

Morgen fliegen wir an den Strand. Bestimmt finde ich dann mal wieder Zeit zum Schreiben. Mein Mitteilungsbedürfnis hielt sich in den letzten Wochen arg in Grenzen.