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Wenn der Vater mit dem Sohne…

Nach den letzten Tagen einer ziemlichen ausgeprägten Winterdepression erstrahlt endlich wieder eine innere Sonne. Und das Gute ist, ich habe sie mir selbst angezündet und freue mich „wie Bolle“.

Heute Morgen fiel mir ein, ich könne endlich mal in die Planung gehen, einen lange gefassten Plan umzusetzen. Mein Sohn und ich wollten schon im letzten Jahr nach Mallorca fliegen, um auf eine gemeinsame Fototour zu gehen. Leider klappte das Vorhaben nicht, weil er im Prüfungsstress war. Die Absicht war, gemeinsam über Land zu fahren, die Insel erkunden und endlich einmal freie Tage und Zeit miteinander zu verbringen. Ohne Frau, ohne Mutter, ohne Schwestern, ohne Freundin. Ich schwärmte ihm schon so oft von dem besonderen Licht dort vor. Leider blieb es beim Schwärmen.

Nun setzen wir es um. Alles klappte recht spontan, Flug, Urlaub bei ihm, Urlaub bei mir, nur das Hotel muss noch zusagen, wovon ich aber stark ausgehe.

Endlich schaffe ich es, mit meinem Sohn so eine Tour zu machen. Ich freue mich riesig. Dieses schöne Gefühl kommt ganz tief und von ganz unten aus dem Bauch. Wunderschön. Wunderbar. Toll.

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Urlaubsende

Mein Urlaub ist zu Ende, am Samstag setzte der Flieger hart auf, im Büro landete ich ebenso hart. Nun geht, es kann nur besser werden, auch wenn das Wetter hier nicht mild und südlich daherkommt. Umso schöner war der Urlaub, Wetter toll, Stimmung toll, Wasser war auch schon badefähig. Die Urlaubsbilder und -erlebnisse werde ich einsortieren und mir hervorholen, wenn ich es brauche.

Ein Foto stelle ich hier vor, es symbolisiert das Gefühl vor Ort, Süden und ockerfarbenes Licht. Von den aufgenommenen Fotos ist es mein Lieblingsfoto.

Zitronen auf mediterranem Dach

Erstaunlich, wie wenig kompatibel das Urlaubsgefühl mit dem Alltagsberufsleben ist. Genauso erstaunlich ist, wie es einige Zeit am Urlaubsort dauert, sich einfach fallen lassen zu können, vermeintliche Verpflichtungen zu vergessen, einfach nur man selbst zu sein. Eine Woche ist dafür einfach viel zu kurz, stelle ich fest. Nach einer Woche bin ich erst so weit, loszulassen, dann komme ich hier wieder an und bin schon wieder voll drin in der Tretmühle. Aber ich will nicht undankbar sein.

Zum Bloggen bin ich dort nicht gekommen. Das ist auch gut so, auch das gehört zum Loslassen des Alltags.

Ich weiss, dieser Beitrag stand schon in meinem alten Blog, aber als ich ihn veröffentliche war mir noch nicht klar, umziehen zu wollen. Eigentlich gehört er hierher, deshalb die Doppelstellung.