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Tod eines jungen Mannes

In dieser Woche starb in einer niedersächsischen Kleinstadt (Kirchweyhe) ein junger Mann einen sinnlosen Tod, weil er von brutalen Schlägern zusammengeschlagen wurde.

Der Vorfall macht fassungslos, ratlos, wütend und traurig. Und lässt die Frage aufkommen, wer schützt unsere Kinder vor Menschen, die Leben und Gesundheit nicht achten?

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Es wird nicht meine Frau sein. Oder doch?

Meine Frau wird wahrscheinlich die sein, die mich ins Grab trägt. Warum kann ich mich nicht gegen sie entscheiden, obwohl alles andere so klar erscheint?

Diese Untersuchung, mit dem erschreckenden Hintergrund und dem entwarnenden Ergebnis, das nochmal umso erschreckte, als nach der Entwarnung doch Hintergründe gesucht und gefunden wurden. Warum muss ich immer alles so genau wissen?

Warnung: Nie jemals bei Anzeichen nach „Kalten Knoten“ und „Heissen Knoten“ googeln. Der Doc wird mir morgen etwas zu erklären haben.

Welches wird mein Weg sein? Oder ist es doch alles ganz anders? Ich werde nicht allein bleiben, aber wie geht es weiter, anders, als gedacht, wann kommt eine Entscheidung? Sie steht nicht an. Doch nicht. Noch nicht.

Ich dachte, die Midlife-Crisis sei vorbei, nein, sie beginnt. Ich war mir nie bewusster.

Energie

Leute tun offenbar komische Dinge zu ungewöhnlichen Anlässen. Aus Aberglaube, aus Überzeugung? Sie wandern auf Pilgerpfaden, schwören sich ein auf akrobatische Aktionen, um vielleicht kranken Angehörigen Hilfe zuteil werden lassen.

Warum, fragt man sich.

Beim Schauen einer Talkshow erfuhr ich, warum. Es geht um die Energieübertragung. Energie, die erzeugt wird durch die körperliche Tätigkeit und sich auf einen geliebten Menschen übertragen soll.

Mein Opa war der wichtigste Mensch in meinem Leben. Noch als Jugendlicher sorgte ich mich, sollte er mal nicht mehr da sein. Ich liebte ihn sehr.

Vor 20 Jahren starb er, für mich brach eine Welt zusammen, traumatisiert wandelte ich durch die Gegend und begann, eine Garage, die er gebaut hatte, zu verfugen. Einen gesamten Sommer dauerte es, bis diese Garage verfugt war. Jeden Abend schaffe ich ein oder zwei Quadratmeter. Sehr mühselig war die Arbeit, aber egal, ich hielt es durch, als Nichthandwerker, diese Garage fertigzustellen. Wer schon einmal diese Arbeit machte, weiss, wovon ich rede. Energiearbeit, reinste Energie, Energie, die für mich nötig war, um über diesen Schmerz, diesen Verlust hinwegzukommen. Lebendig gemacht hat es meinen Opa nicht wieder.