Die falsche Verantwortung

In der Gruppe erzählte eine Teilnehmerin von ihren Plänen und Absichten, als Lehrerin verbeamtet zu werden. Diese Angebot ihres Arbeitgebers kam ziemlich überraschend, weil sie eigentlich nicht mehr damit gerechnet hat und begonnen hatte, sich nach einer anderen Stelle umzusehen. Umso erfreuter und aufgeregt war sie. Diese Mitteilung machte sie vor einigen Wochen. Es entspann sich anschließend eine Diskussion darüber, ob sie denn anlässlich der anstehenden amtsärztlichen Untersuchung etwas von ihrer Therapie erzählen soll.

Einige waren der Meinung nichts davon zu erzählen. Ich hingegen, war der Meinung, auf Nachfrage besser die Karten auf den Tisch zu legen, weil ansonsten mit negativen Folgen zu rechnen sei, weil sie erhebliche Information verschwiegen hat, was beamtenrechtlich zu Problemen führen kann.

Sie selbst ist sie eher der Typ, „ich lüge lieber, bevor ich einen Nachteil dadurch erfahre.“ Im Grund mein Gegenentwurf. Die Absprache war deshalb, ich würde mich erkundigen an kundiger Stelle, ob und inwieweit es angeraten sei, besser die Karten auf den Tisch zu legen. Im Laufe einiger Tage kam ich meinem Versprechen nach und berichtete ihr von meinen Recherchen und meiner Empfehlung: Karten auf den Tisch, damit später niemand bei möglichen Nachfragen auf eine andere Wahrheit stößt und ihr eine Entfernung aus dem Dienst wegen Verheimlichung wesentlicher Informationen droht.

Letzte Woche nun berichtete sie über ihren Termin. Entgegen ihrer Absicht verkündete sie dem Amtsarzt von ihrer laufenden Therapie. Das Gespräch darüber verlief anfangs interessiert, später dann mit stark nachlassendem Interesse danach. Jedenfalls war meine Bekannte schwer entsetzt über sich, das Thema entgegen ihrer Absicht nun doch offenbart zu haben. So ihr Bericht in der Gruppe.

Mir ging es während der Erzählung „irgendwie“ nicht gut damit, weil ich mich natürlich angesprochen fühlte, wobei ich das unangenehme Gefühl wegdrückte und sie nicht darauf ansprach. Was hätte ich auch fragen sollen? „Bist du mir jetzt böse? Bin ich für deine schlechten Gefühle verantwortlich?“ Erwartete ich eine Absolution? Ja, doch, sicher, schon, ich fühlte mich verantwortlich. Dabei hatte ich ihr nur meine tiefste Überzeugung mitgeteilt. Was sie damit macht, ist eigentlich ihr Ding. Gewiss, wären da nur nicht diese komischen Gefühle gewesen, die in meinem Bauch zwickten.

Gestern trafen wir uns wieder. Leider war „sie“ nicht dabei. Immerhin kam ich auf die gute Idee, von meinen Gefühlen zu sprechen, in der Runde. Die Wirkung derartiger Erzählungen ist immer wieder immens, es kommt raus, der Nebel lichtet sich und jemand hatte tatsächlich auch noch eine gute Erklärung für mein mulmiges Gefühl.

Sofort wurde der Bogen zu meiner Mutter geschlagen, ihre Hysterie, ihre Ausfälle, wie ich mich dafür verantwortlich fühlte, wie ich dafür bestraft wurde, wenn ich meine eigene Meinung einnahm und vertrat. Immer und immer wieder ging ich dagegen an, was sie sagte, immer und wieder gab es diese schlimmen Auseinandersetzungen, an deren Ende, nachdem meine Wut verflogen war, nur noch Reue und schlechtes Gewissen und Angst übrig blieb. Wie oft versank ich in einem Nebel des Vergessens, der Sprachlosigkeit, auch meine Mutter, weil diese Streits nie wieder hochgerufen und besprochen wurden. Die bleierne Sprachlosigkeit überdeckte alles, sie legte sich trügerisch um mein bebendes schlechtes Gewissen, um meine Angst, beruhigte es, auf trügerische erstickende, aber nicht wirklich in heilender, beruhigender Weise. Zwei, drei Tage vergingen so, dann war wieder alles beim alten, geklärt und bereinigt werden konnten die Situationen nie. Ich blieb bis heute damit allein.

Und in der beschriebenen Situation taucht das Muster wieder auf, das mir in der Gruppe gezeigt wurde. Ich selbst bin drauf gekommen.

Die angehende Lehrerin werde ich nächste Woche fragen, was sie davon denkt, ob sie es mir nachträgt, sie auf eine andere Schiene gebracht zu haben. Egal, wie es ausgeht, nach dieser Erklärung gestern belastet es mich nicht, weil ich den Zusammenhang zu früher und meiner Mutter erkannte, wonach ich mich immer für das Wohlergehen für sie verantwortlich fühlte oder eben für das Nichtwohlergehen.

Erschreckend ist, wie tief dieses Muster in mir steckt, wie schlecht es für mich auszumachen ist, wie es mich bremst, wie es mir Lebensfreude nimmt, diese falsche Verantwortlichkeit, diese wohl immer noch nicht erfolgte Loslösung von der Mutter.

Glück, Tränen und Idioten

Diese Zitate verdienen es, festgehalten zu werden.

„Glück macht keine guten Geschichten. Glück lässt sich nicht beschreiben.“

„Glück malt man mit Punkten. Unglück mit Strichen. Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viel kleine Punkte machen, wie Seurat. Und dass es Glück war, wird man erst aus der Distanz sehen.“

Georges Seurat 035

Georges Seurat 035 (Photo credit: Wikipedia)

„Ich dachte an das Kind, an das sechs Zentimeter große, unbekannte Kind, das ich nicht gewollt und das ich verloren hatte. Es hatte keinen Namen und kein Gesicht. Ich wusste nicht einmal, ob es ein Junge oder ein Mädchen gewesen war.“

„Ihr Männer seid Idioten, sagte Louise, ihr könnt nur lieben, wenn ihr zurückgestoßen werdet.“

aus: Agnes, von Peter Stamm

Glück spüre ich nicht, erst dann, wenn es vergangen ist, dann sehne ich mich nach dem Moment zurück. Vielleicht spüre ich Glück schon, nur ich traue dem Zustand nicht, weil er so flüchtig ist, erst dran gewöhnt, schon wieder verschwunden, das Ausblenden könnte den Verlustschmerz verhindern. tut es aber nicht. Der Abstand erst ermöglicht mir in bitterer Weise den Blick auf das vergangene Glück.

Das verlorene Kind brachte mich aus der Fassung. Unverhofft und heftig. Im Zug, unter fremden Menschen.

Tja, Männer sind keine Idioten, sie wurden zu braven Schoßhündchen erzogen. Im späteren Leben müssen sie sich der allmächtigen Mutter entledigen.

Ich als Vater mit dem Sohne

Die letzten Artikel schrieb ich als Sohn, heute schreibe ich als Vater, weil ich mit meinem Sohn eine Woche auf Mallorca war.

Wir hatten vor, eine paar Tage gemeinsam die Insel zu erkunden. Da wir beide gern fotografieren, bot sich eine Reise dorthin an. So oft hatte ich ihm von dem tollen Licht im Frühjahr vorgeschwärmt. Nun hatte es endlich geklappt. Die Reise hatte aber auch für mich noch einen anderen Sinn, ich wollte unbedingt mit meinem Sohn alleine verreisen, nicht, um große Dinge zu erzählen, sollte es dazu kommen, gern, würde es nicht dazu kommen, will ich es nicht erzwingen. Auch ungesagt kommen Dinge rüber.

Leider erwischten wir wettermäßig ausgesprochen ungünstige Tage, weil es bedeckt war und teilweise regnete. Fotografieren ging nur im Graubereich. Dafür  funktionierte das Zusammensein ausgesprochen gut. Die Zeit fühlte sich leicht an, ich konnte meine Vaterrolle insoweit abstreifen, dass ich nicht vorangehen musste. Ich ließ ihn gewähren, hielt mich zurück. Ein sehr gutes, neues Gefühl. Ich denke, für uns beide. Für ihn, um zu sehen, dass ich auch entspannt sein kann und nicht dieses Vaterdings mit mir rumtrage, für mich ebenso.

Sicherlich fehlte mir ein Gesprächspartner für mein Inneres, das stellte ich schon zurück, weil ich merkte, wie wenig er darauf anspringt, er ist und kann an der Stelle kein “Gegenüber” sein, das geht wohl (noch) nicht.

Wir lernten Leute kennen, nicht nur oberflächlich, sondern schon mit intensiven Gesprächen. Er nahm daran teil, was ich gut fand, weil er die Offenheit und das Vertrauen anderen gegenüber annehmen konnte.

Jedenfalls hat die Reise gut getan. Für meinen Teil würde ich das wiederholen. Er fand Gefallen an der Vorstellung, es auf Mallorca wandernd zu versuchen. Nix mit Ballermann, sondern Natur interessiert ihn. Also sind seine Tränen, als er mit Frau Notos und mir in den Bergen war, gut getrocknet.

Ich spürte auch, wie sehr ich ihn liebe. Manchmal konnte ich ihm kaum ins Gesicht schauen, so stark war das Gefühl. Dort auf dieser Insel begegne ich meinen Gefühlen. Nicht immer halte ich sie gut aus. Warum halte ich diese an sich positive, aber doch sehr starke Gefühl nicht so gut aus?

Vater – Sohn – Distanz – Nähe

“Mein Vater nahm die Hand von der Schulter und ergriff meine Hand. Seit meiner Kindheit hatte ich seine Hände nicht mehr berührt.

Ich wollte gerade den Widerstand aufgeben und mich gehenlassen, da überkam mich unerwartet ein seltsames Gefühl. Als würde meine Schwäche einer neuen Stärke weichen. Ich musste nicht mehr weinen. Bis zu diesem Augenblick hatte ich mich gefühlt wie ein Vater, der seinen Sohn begleitet. Seit er meine Hand genommen hatte, fühlte ich mich plötzlich als Sohn. Ich hatte meinen Vater gebraucht, und er war gekommen. Schweigend, meine Hand in der seinen, saß ich da und fühlte mich wohl. Noch nie war ich ihm so nahe gekommen. Es war noch gar nicht lange her, da wäre mir eine solche Geste peinlich gewesen. Aber in diesem Moment überhaupt nicht.”

aus: Fabio Volo, Zeit für mich und Zeit für dich

Bei der Lektüre schossen mir die Tränen in die Augen, ich war sehr gerührt, selten las ich etwas derart Zärtliches zwischen Vater und Sohn. Mir kommt die Situation undenkbar vor. Diese Nähe würde ich nicht aushalten, sehne mich jedoch danach. Wie ist das? Kann schon das Bewusstsein dafür, die Sensibilität etwas Tröstendes haben? Beschrieben wird das lebenslange Sehnen eines Sohnes nach der Anerkennung durch seinen Vater, das lebenslange Missverständnis von der Stärke des Vaters, die eigentlich eine Unsicherheit ist, die der darbende Sohn leider nicht sehen kann und sehen will. Vielmehr noch erscheint die Unsicherheit des Vater und die Angst vor dem Versagen als Vater in den Augen des Sohnes als Distanziertheit, als Ablehnung. Was für ein Drama, der Vater zieht sich zurück und der “verliebte” Sohn auf der Suche nach Nähe empfindet dieses Zurückweichen als Zurückweisung, die ihn ein Leben lang begleitet. Wirkt das Erkennen und die Vergebung als Heilung? Schließt sich die Leere im Kopf dadurch?

mein Vater

Sehe ich ihn heute, kommt er mir vor, wie ein gebrochener Mann, ohne Antrieb, sich aufgegeben, in sich gekehrt, von seiner Frau, meiner Mutter dominiert. Dafür habe ich ihn immer verachtet. Sein einziges Mittel, aufzubegehren, war stiller Protest, passive Wut, passiver Widerstand. Ich würde mich nie trauen, ihn darauf anzusprechen, er würde sich mir nie öffnen. Was sollte ich ihn fragen? Warum er sich nicht von meiner Mutter getrennt hat? Er würde mich anschauen und denken, was will er von mir? Ich hätte auch nicht das Recht dazu, in sein Leben einzudringen, ihm derartige Ratschläge erteilen oder auch nur diese Fragen zu stellen. Hätte er die Kraft gehabt, er hätte es längst getan. So aber ist klar, er braucht meine Mutter. Und meiner Mutter geht es oft gegen den Strich, dass er sie braucht, weil sie sicherlich auch gern einmal eine starke Schulter gehabt hätte, an die sie sich anlehnen kann.

Er macht so sein Ding, einfach so, fragt nicht, erklärt nicht, tut einfach, zieht sich in seine Welt zurück. Was er denkt, vermag ich nicht zu beurteilen. Zu keiner Zeit kehrte er sein Inneres nach außen. Er hat seine liebenswürdigen Seiten, die er allerdings zu oft und zu häufig verstecken musste, weil er verletzt wurde.

Denke ich heute darüber nach, habe ich diese liebevollen, aber nie wirklich geduldeten Seiten von ihm, das spüre ich. Das Liebevolle und Gutmütige wurde oft als Schwäche ausgelegt und ausgenutzt. Das tut mir weh für ihn. Er war nie ein Schwätzer und kein Großmaul, was ihm immer anhing. Ich wollte kein Großmaul als Vater, aber hätte er doch über seine Gefühle reden können und mir das früher zeigen, dass das in Ordnung ist, auch wenn mal gegen den Strom schwimmt.

Geschützt: Ein Artikel für dich

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Was mir fehlt, ist mein Vater

Ich denke schon sehr lange über dieses Gefühl nach, das ich unablässig mit mir herumtrage, das mal stärker, mal weniger da ist. Dieses Loch, dieses Sehnen, diese Sehnsucht, so unbeschreiblich, tief und oft auch schmerzhaft unstillbar.

In der Vergangenheit, als das Leben im Aufbau begriffen war mit Job, Haus, Familie und Freundeskreis ließen sich die schmerzhaften Auswirkungen durch gewisse Faktoren mildern und abdämpfen, ohne jedoch jemals geheilt zu werden. Mir waren die Symptome noch nicht einmal wirklich bewusst. Heute ahne ich, dass das Kaufen als Beispiel eine gewisse lindernde Wirkung hat, oder das Vorzeigen von neuen Errungenschaft im Job. Damit ließ sich trefflich prahlen, die Wirkung war wie ein Aspirin bei Kopfschmerzen. Nur leider oder Gott sei Dank funktioniert diese Methode nicht mehr so recht, weil jedes Wachstum einmal ein Ende hat und fraglich ist, ob ich dies wirklich noch will.

Vielmehr interessiert mich dieses Gefühl, dieses „Loch“, woher stammt es, haben es andere auch, wie wirkt es und welche Folgen hat es auf mein Leben. Zumindest in der Vergangenheit schien es eine starke Antriebsfeder gewesen zu sein, die mich hierhin brachte, wo ich Stand heute bin.

Fest steht, es eine Mangelgefühl, als fehle mir etwas, Leichtigkeit, Sicherheit, Entschlusskraft und auch ein gewisser Lebensmut.

Neben den beschriebenen Methoden und Strategien half mir über eine sehr lange Zeit Frau Notos, einfach durch ihre Anwesenheit, als Stütze, als Trost. Nur leider schwindet auch dieser Wirkkreis, weil, wenn ich wirklich mal Trost will, sie es nicht kann. Scheinbar findet sie es unmännlich, es stößt sie ab.

Die Kaprizierung auf andere Frauen ist naheliegend, jedoch nicht wirklich zielführend, weil auch durch diese Methode der Kern nicht getroffen wird, ich nicht geheilt werde.

Hier im Blog und anderswo lese ich, das innere Kind zu lieben, ja, okay, ich setzte mich damit auseinander, las Bücher, diskutierte. Nur wie gebe ich meinem inneren Kind so viel Liebe, das es satt ist?

Derzeit lese ich ein Buch über einen Sohn, der über seinen Vater schreibt und die Liebe, die er vermisste, obwohl der Vater existiert, aber ihm nicht das Gefühl geben kann. Dieses Buch bringt mich auf die Idee, nicht nur immer nach meiner alles beherrschenden Mutter zu schauen, sondern zu überlegen, welche Rolle mein Vater in meinem Leben gespielt hat und welche Bedeutung ich ihm beigemessen habe. Keine. So kurz und knapp dieses Urteil ausfällt, so hammerhart ist es. Mir fehlt die Vaterliebe, die bewusste stolze Bezogenheit auf ihn. Er hielt sich stets im Hintergrund, war höchstens tadelnd und der verlängerte böse Arm meiner Mutter, sobald sie nicht mehr weiterwusste mir ihren Einschüchterungen und fehlgeleiteten Erziehungsmethoden.

Aber ein positives Beispiel war er lediglich und reduziert auf seine Rolle als Ernährer, Geldbeschaffer und Arbeitstier. Diskussionen mit ihm in liebevoller Weise fanden nicht statt, wir gerieten meistens aneinander und stritten uns. Seine Ansichten fand ich zutiefst befremdend und weltfremd. Offensichtlich provozierte er mich schon allein dadurch, dass er den Mund aufmachte. Wirklich geachtet habe ich ihn nicht.

Erzogen wurde ich von meinem Großvater, der den väterlichen Teil meiner Erziehung übernahm, dem ich viel verdanke, dem ich heute aber auch kritisch gegenüber stehe, weil er sich zwischen mich und meinen Vater drängte. Natürlich hat mein Vater das zugelassen und nie offen interveniert, dazu hatte ich zuviel Respekt vor meinem Großvater. Er wurde entwertet von ihm und auch teilweise von meiner Mutter.

Von meinem Vater lernte ich, ein sinnvolles Leben ist Arbeit und Gehorsam. Freude, Glück und Selbstverwirklichung stand nicht auf seinem Plan.

Heute ahne ich, wie mein Leben damit in Zusammenhang steht, ein präsenterer Vater hätte aus mir einen anderen Menschen gemacht, womit ich nicht sagen will, dass ich krank bin im pathologischen Sinne, aber mir machen halt bestimmte Dinge große Schwierigkeiten. Freude am Leben und bestimmte Entscheidungen fallen mir schwer, es scheint, als suche ich von außen eine Legitimierung für bestimmte Weichenstellungen, die ich nie bekommen werde und ich sie deshalb aufschiebe.

Frauen sind nicht die Lösung, aber ein naheliegender Weg Trost zu finden, dieser Weg stellt jedoch eine Sackgasse dar, die mich nicht zu mir bringen wird. Die Lösung von der Mutter und die Hinwendung zum Vater, dieser Weg scheint mir intuitiv schlüssig, um zu mir zu finden und zu wissen, mit welcher Frau und nicht Mutter ich mein weiteres Leben verbringen möchte, zum Lieben und nicht zum Trösten.

Verdammt, ja, und mir fehlt Mut, ganz konsequent zu sein. Ich bin nicht mutlos, brauche oft sehr viel Kraft, ihn aufzubringen. Oft fühle ich mich zu harmoniesüchtig und zu schnell bereit, nachzugeben, um zu gefallen. Da fehlt mir mein Vater.